| Pistache |
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eingesendet von Frau Heusser & Herr Baur Nach über fünf Monaten möchten wir Ihnen ein Feedback geben wie es unserer Pistache geht. Wir erinnern uns noch genau, wie wir Pistache, oder zu jener Zeit noch Bice, in Ihrem Tierheim das erste Mal gesehen haben. Eigentlich sahen wir ja nur ein Ohr und einen kleinen Teil von ihrem Gesicht, weil sie so ängstlich war. Trotzdem wussten wir, dass diese Kätzin wunderbar zu uns passen würde. Es war eben Liebe auf den ersten Blick. Und so nahmen wir dieses sehr, sehr ängstliche Bisschen Katze mit. Bei uns zu Hause angekommen erwartete uns auch schon unser Kater Spike, den wir auch erst einen Monat vorher bekommen haben. Unsere zwei Hunde durften einen Tag bei meinen Eltern geniessen, damit es nicht zuviel für die Kleine wird. Pistache verschwand erstmal hinter unserem Sofa und kam dort auch die nächsten vier Tage nicht hervor. Ich glaube, unsere Hunde bemerkten nicht mal, dass wir zwei Katzen haben. Was natürlich gar nicht so schlecht war. Nur unser Spike wusste ganz genau, dass sich dort eine sehr symphatische Kätzin versteckt hielt. Er versuchte alles, um sie hervorzulocken, er rief ihr ununterbrochen und brachte ihr verschiedenste Spielsachen. Und so kam es, dass wir sie in der Nacht spielen hörten und der Futternapf immer morgens leer war. Ein paar Tage und Nächte darauf sahen wir sie dann das erste Mal in voller Grösse an uns vorbei huschen, zwar nur wenige Sekunden, aber immerhin war das ein erster Schritt. Da Pistache nur vor Menschen panische Angst zu haben schien, kam sie auch mit unseren Hunden wunderbar klar. In den nächsten Tagen, Wochen und Monate fühlte sich Pistache immer sicherer und wohler bei uns. Heute haben wir eine selbstbewusste, wunderschöne Kätzin, die zu uns kommt, um zu Schmusen und sich streicheln lässt. Und vor allem haben sich Spike und Pistache gefunden, die unzertrennlich geworden sind. Wir wünschen Ihnen noch viel Erfolg mit ihrer Arbeit im Tierheim. |