| Katzen-Tagebuch von Remy & Pelle (alias Sylvestre) |
Wir stellen uns selber vor: Pelle: Hallo! Ich bin der Boss! Damit das gleich mal klar ist. Ich bin überall der erste und sehr neugierig. Aus meinem Katzenleben soll ich erzählen.... mhhh mal überlegen. Also von meinen ersten Lebensmonaten weiss ich nicht mehr viel. Ich wurde Ende März 2004 unter der italienischen Sonne geboren und irgendwann einmal mit so einem Riesensilbervogel in die Schweiz, ins Tierheim Surber gebracht. Dort habe ich auch den Remy kennengelernt und wir haben beschlossen, die Welt von nun an gemeinsam unsicher zu machen. Er, also der Remy, ist ja manchmal ein bisschen langsam - vielleicht hatte er Berner Vorfahren?! Aber das ist nur Tarnung. Wir sind ein super Team. Ja und dann eines Tages kamen da zwei Menschen zu uns in den Käfig. Ich, der ich jede
Abwechslung begrüsse, habe mir die sofort mal aus der Nähe angeschaut und mir ein
paar zusätzliche Streicheleinheiten abgeholt. Hach, das tut ja soo gut. Sie redeten
unwahrscheinlich viel. Lauter Zeug, was ich nicht verstand, aber jedenfalls wurden der Remy
und ich mal wieder in diese blöde Plastikbox gesteckt und auf ging die Reise. Mann, war
das aufregend. Es gab so viel zu gucken, dass ich den Remy gleich auf die zweite Reihe
verwies, damit mir auch ja nichts entging. Ich habe auch versucht, mit meiner Pfote durch
das Gitter hindurch etwas zu erreichen, aber die zwei Menschen trugen uns immer so schnell
vorbei. Die ersten vier Nächte durften wir sogar noch mit ins Schlafzimmer und diesen
Riesenberg weicher Kissen geniessen. Irgendwie finden das meine Menschen aber nicht so toll,
wenn ich nachts mal kurz spielen will. Und überhaupt. Auch am Morgen spielen sie nicht
gleich los und müssen immer noch so ewig im Bett bleiben. Ich verstehe das nicht.
Fünf Stunden lang nicht spielen! Irgendetwas stimmt bei denen nicht. Also ist das
Schlafzimmer jetzt eine Tabuzone für uns. Also eigentlich.... Ich versuche
natürlich trotzdem immer mal zu gucken, ob dort noch alles in Ordnung ist. Man muss ja
den Überblick behalten. Leider ist meine Menschenfrau dann immer ganz böse mit mir
und schimpft. Sie versteht das einfach nicht. Obwohl ich es ihr jedes mal auf's neue zu
erklären versuche und zu einer langen Miau-Diskussion ansetze. |